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Überblick über alle Projekte in 2020, Projekte 2021

 

Nahrungsmittelhilfe für Familien im Oberen Dolpo, die von der anhaltenden Pandemie in Nepal betroffen sind

 

 

Der monatelange Lockdown im Jahr 2020 stellt besonders Randgruppen der Nepalesischen Gesellschaft (ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Alleinerziehende etc.) vor enorme Herausforderungen. Der Verlust von Einkommensquellen und der Wegfall von Handelsmöglichkeiten durch Grenzschließungen führen in Hochgebirgsregionen wie dem Dolpo nun zu massiven Lebensmittelengpässen.

 

Auf Ersuchen der lokalen Regierung erklärte sich die Dolpo Tulku Charitable Foundation bereit, die Verantwortung für die Lebensmittelverteilung zu übernehmen und das Projekt mithilfe verschiedener Organisationen wie dem Dolpo Tulku e.V., HUMAN Stiftung, Altitude Project, Schulverein Lo-Manthang, Chay Ya Nepal und Dolpo Mutual Aid durchzuführen. Mit der Unterstützung dieser Organisationen wurde das Projekt vollständig finanziert und kam 755 Familien in drei lokalen ländlichen Bezirken des Oberen Dolpos zugute.

 

Insgesamt wurden 15.540 kg Reis für 518 Familien und 6000 kg Mehl für 200 Familien beschafft. Die Lieferanten und Maultierhalter verpackten jeden Sack Reis und Mehl in wasserdichte Hüllen, bevor bis zu 60 kg Gewicht auf die Maulesel geladen wurde. Um alle Vorräte in 22 Dörfer in die drei Gemeinden des Oberen Dolpo zu transportieren, wurden insgesamt 359 Maultiere benötigt. Jeder Trek dauert mindestens 2-3 Tage pro Strecke.

 

Vielen Dank im Namen aller Kooperationspartner und Helfer für eure / Ihre Unterstützung in dieser herausfordernden Zeit!

 

Gesamtausgaben 2021: 28.500 € / 32.355 USD

 

Weitere Infos zur Lebensmittelhilfe im Oberen Dolpo gibt es hier!

Abschlussbericht in Englischer Sprache hier!

 

 

In diesem kurzen Video können Sie sich ein Bild von der Nahrungsmittelhilfe für das Obere Dolpo machen:

 

 

 

 


 

Hilfsgüter für Nepal – Lieferung von 150.000 Masken und 500 Antigen Schnelltests zum Schutz der Bevölkerung

Hilfsbündnis „You’ve got a friend“

Nepal war im Frühjahr 2021 sehr stark von der Pandemie betroffen und die Menschen sehr auf sich gestellt, weil die Gesundheitssysteme den Ansturm nicht bewältigen können.

In schwierigen Zeiten braucht man Freunde und auch wir können diese humanitäre Hilfe nur mithilfe von Freunden leisten.

 

Als Hilfsbündnis „You´ve got a friend“ haben wir gemeinsam mit Friendly Hunting, der Caritas Krankenhilfe Berlin, A Bleistift FOR EVERYONE, alpha trans und dem Verein namasté-project e.V.  150.000 medizinische Masken und 500 Antigen Schnelltests nach Nepal transportiert.

 

Wir möchten uns im Namen aller Kooperationspartner und Helfer für eure großzügige und schelle Unterstützung bedanken!!!

 

Wir hoffen, diese Maßnahme einen kleinen Beitrag dazu leisten konnte, die Ausbreitung des Coronavirus in Nepal einzudämmen, damit der harte Lockdown gelockert werden konnte und diejenigen, die am meisten unter den Einschränkungen und ihren Folgen leiden, wieder zu einem geregelten Leben zurückkehren können.

 


 

Fortlaufende Pandemie Lebensmittelhilfe 

Bisher erhielten über 1100 Familien Nahrungsmittel für einen Monat 

 

 

Als Reaktion auf die Corona-Pandemie im Jahr 2020 begann DTCF mit der Verteilung von Lebensmittelhilfspaketen für Familien in Boudha, Kathmandu und benachbarten Stadtteilen. Jedes Paket enthält genügend Nahrungsmittel, um den Bedarf eines Haushalts mit vier bis fünf Personen für einen Monat zu decken. Die Verteilung wird von der DTCF in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden äußerst gewissenhaft vorbereitet und gemäß den Corona-Sicherheitsregeln organisiert, weshalb das Soforthilfeprogramm als eines der besten in Boudha anerkannt wurde. Insgesamt über 1100 Familien wurden im Jahr 2020 vom Food Support Program versorgt.

 

Gesamtausgaben 2020: 33.000 € / 39.927 USD

COVID-19 Spendenaufruf

Wir möchten uns herzlich bei allen Freund*innen, Schüler*innen und Unterstützer*innen von Dolpo Tulku Rinpoche bedanken, die uns auf diesem Weg der Unterstützung begleitet haben. Mit großem Respekt bedanken wir uns auch  bei allen Teammitgliedern der DTCF für ihren Mut und ihre Bereitschaft, ihre Unterstützung trotz der schwierigen Lage zur Verfügung zu stellen.

 

Obwohl der strenge Lockdown in Nepal am 22. Juli 2020 von einem Tag auf den anderen aufgehoben wurde, blieben Schulen und andere Ausbildungsstätten sowie viele öffentliche Einrichtungen bis Ende des Jahres geschlossen. Da der Tourismus völlig zum Erliegen gekommen ist und viele Tagelöhner ihre Einkünfte aus der Tourismusindustrie beziehen, wird die Situation für sie auch weiterhin schwierig bleiben. Es ist fraglich, ob sich die Tourismusbranche im Laufe des Herbstes etwas erholen kann; Wirtschaftswissenschaftler gehen davon aus, dass es mindestens 2-3 Jahre dauern wird, bis sich die Wirtschaft in Nepal wieder erholen wird.

 

Darüberhinaus leben viele Nepalis von der Unterstützung ihrer Verwandten, die im Ausland als Gastarbeiter tätig sind. Aufgrund der globalen Corona-Krise haben jedoch viele dieser Vertragsarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren und kehren nun als Arbeitslose nach Nepal zurück.

 

Aufgrund all dieser Faktoren bleibt die Situation der ärmsten Mitglieder der Gesellschaft in Nepal angespannt, und viele Tagelöhner sind auf weitere Unterstützung angewiesen.

Deshalb plant die  DTCF, die Unterstützung für weitere Familien fortzusetzen.

 

Wir danken allen Spender*innen für ihre warmherzige Großzügigkeit!

 

Bericht über Phase 1 des COVID-19 Hilfsprogramms der DTCF

Bericht über Phase 2 des COVID-19 Hilfsprogramms der DTCF

Bericht über Phase 3 des COVID-19 Hilfspakets der DTCF (engl.)

Bericht über Phase 4 des COVID-19 Hilfspakets der DTCF

 


 

Wiederaufbauhilfe für Flutopfer in der Region Terai

 

Aufgrund der ungewöhnlich hohen Niederschläge während der Monsunzeit 2020 kam es in der Terai-Region in Nepal zu verheerenden Überschwemmungen. Inmitten der COVID-19-Pandemie in Nepal initiiert die DTCF ein Hilfsprogramm, um Baumaterialien zu besorgen und den Wiederaufbau von Unterkünften zu planen.

Nachdem die Stiftung die Familien der Opfer besucht und sich nach ihren Bedürfnissen erkundigt hatte, unterstützte sie 45 bedürftige Familien mit lokal hergestellten Zementziegeln für die Bedachung der Häuser, die während der Monsunzeit durch Überschwemmungen und Stürme beschädigt worden waren. Die betroffenen Familien unterstützen die Bauarbeiten, indem sie die erforderlichen Materialien für den Bau der Unterkonstruktionen zusammentrugen.

 

Die Empfänger dieser kleinen Spende möchten sich herzlich bei allen Unterstützer*innen bedanken und sie wissen lassen, dass sie froh sind, ein besseres Dach über dem Kopf zu haben, nach all den Tagen und Nächten mit einer undichten und offenen Decke. 

 

Kosten 2020 (inklusive Verwaltungskosten): 4.100 € / 5.000 USD

Projektbeschreibung

 

 

 

 


 

Brand im Dorf Kimri / Mugu Distrikt

Anfang Mai 2018 wütete ein schwerer Brand durch das Dorf Kimri, nahe Dolpo, und zerstörte die Häuser von 18 Familien. Damit löste sich innerhalb von Minuten die Lebensgrundlage aller Betroffenen buchstäblich in Rauch auf. Durch die Abgelegenheit des Dorfes ist es unmöglich, dort über eine Straße Hilfsgüter anzuliefern. Als die DTCF um Hilfe gebeten wurde, entschloß sich deshalb Dolpo Tulku Rinpoche, jeder Familie 500 Euro zukommen zu lassen, damit sie sich schnell und unkompliziert das kaufen können, was sie benötigen wie Holz, Nahrungsmittel, Plastikplanen etc.

 

Kosten: 8.100 Euro / 9.000 USD

Bericht über die Brandkatastrophe

 

Bilder des Dorfes Kimri vor und während des Brandes

 


 

Erdbebenhilfe in Nepal 2015

Angesichts des schweren Erdbebens in Nepal am 25. April 2015 sammelte die Dolpo Tulku Charitable Foundation (DTCF) Spenden für die Direkthilfe an Betroffene in ganz Nepal, die durch große Organisationen nicht erreicht werden. Die DTCF setzte sämtliche Hilfe je nach Bedürftigkeit der betroffenen Menschen, ermittelt durch die Mitarbeiter der DTCF, unabhängig von Kaste oder Religionszugehörigkeit, ein.

 

Auflistung aller Erdbeben-Aktivitäten – engl

 

Kurzer Videoclip über die Unterstützung des DTCF:

 

 

 Erdbebenprojekte 2016

 

Ausgabe von 200 Decken im Norden Nepals an Betroffene der Erdbeben 2015.

 

 

Besuch des Projektes im Yalung Dorf, Solokhumbu Gebiet, Verteilung von Strickjacken sowie Neubau des Gemeindehauses

Dolpo Tulku Rinpoche reiste im Februar 2016 in das Dorf Yalung, um die jährliche buddhistische Zeremonie nach dem tibetischen Neujahr anzuleiten. Die DTCF hatte im Mai 450 Familien Wellblechdächer gespendet, da 90% der Häuser zerstört waren. Rinpoche schaute sich die temporären Unterkünfte an und verteilte gleichzeitig 250 Wollmützen, 167 Paar Wollsocken und 115 Wolldecken an Schüler aus. Er bemerkte, dass das Gemeindehaus nicht mehr wiederaufgebaut werden kann, und spendete 3500 Euro für den Neubau, da es der Treffpunkt für alle Einwohner ist und für alle Festlichkeiten genutzt wird. Einem Nachbardorf gab Rinpoche knapp 500 Euro ebenfalls für den Wiederaufbau des Gemeindezentrums.

 

 

Hier eine Auswahl an Projekten, welche durch die DTCF seit April 2015 unterstützt wurden:

 

Verteilung von Wellblechplatten und Plastikplanen für die Errichtung von temporären Unterkünften. Bereits zwei Tage nach dem ersten schweren Erdbeben hat sich Dolpo Tulku Rinpoche selber ein Bild von der Situation der Bevölkerung in und um Kathmandu gemacht.

 

In Gesprächen mit Betroffenen, wurde schnell klar, dass Behausung das dringendste Bedürfnis war. Nur mit einem Dach über dem Kopf ist es möglich, das wenige Hab und Gut zu sichern und nicht den Elementen der Natur ausgesetzt zu sein. Die DTCF hat in jedem Dorf, dem Hilfe zugesichert wurde, mit dem Dorfobersten die Details der Hilfsaktion besprochen.

 

Dazu gehört die Anzahl der Einwohner, die Erreichbarkeit des Ortes und die Verpflichtung der einzelnen Familien, den Grundstock für Behausung selber aus Materialien wie Bambus und Holz zu errichten. Darauf können die Dorfbewohner, die von der DTCF zu Verfügung gestellten Wellblechplatten bzw. in entlegeneren Regionen, die nicht mit Lastwagen angefahren werden können, die Plastikplanen als Dachdeckung anbringen.

 

Die DTCF kaufte dann die entsprechenden Materialien, transportierte sie zu den Ortschaften und unterstützte die Verteilung. Insgesamt erhielten zwischen Ende April und Juli 2015 über 1400 Familien Wellblechplatten und knapp 3000 Haushalte Plastikplanen.

 

Kosten: 100 Euro für ein Wellblechdach pro Familie; 20 Euro pro Plastikplane

 

 

Verteilung von Nahrungsmitteln

Der zweite Punkt, auf den die DTCF sofort aufmerksam gemacht wurde, war der Mangel an Nahrungsmitteln besonders an abgelegenen Orten. Mit dem Einsturz der Häuser wurden natürlich auch die darin aufbewahrten Nahrungsmittel unter den Trümmern begraben. Wer noch etwas Essen retten konnte, teilte mit denen, die nichts hatten, aber nach einigen Tagen war vielerorts nichts mehr übrig.

 

Deshalb gab die DTCF an vielen Orten Grundnahrungsmittel wie Linsen, Reis, Salz und Speiseöl aus und versorgte so ca. 1500 Familien. Zusätzlich reagierte die DTCF auf die Anfrage der indischen Gemeinschaft, die in Boudha/Kathmandu lebt und ebenfalls große finanzielle und materielle Verluste durch die Erdbeben erlitten hatte. Dort wurden Nahrungsmittel sowie Seife und andere Alltagsartikel an 77 Familien verteilt.

 

Kosten: 35 Euro für einen Vorrat von zwei Wochen an Nahrungsmitteln

 

 

Gesundheitsversorgung
in einem Camp für Menschen aus Sindhapulchowk

 

Sindhapulchowk ist eines der besonders durch das Erdbeben betroffenen Gebiete. Viele Menschen mussten die Region verlassen, da ihre Häuser zerstört wurden und regelmäßige Erdrutsche ihr Leben weiterhin in Gefahr bringen würde. Ungefähr 700 Menschen leben momentan in einer kleinen Zeltstadt in Boudha, Kathmandu, und warten darauf wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können.

 

Einige von ihnen erreichten das Camp mit offenen Wunden, die sie während des Erdbebens erlitten, und die in den Krankenhäusern nur notdürftig versorgt werden konnten. Andere Bewohner leiden an Erkältungen durch den täglichen Regen, Kopfschmerzen durch das Leben unter Plastikplanen und Allergien durch die schlechte hygienische Situation.

 

Eine warmherzige Krankenschwester, Takchi Sherpa, hat dies beobachtet, ihren Job aufgegeben, Ihre Kinder in einem Internat untergebracht und versorgt nun die Kranken in Vollzeit. Anfangs bezahlte sie alle Medikamente und andere anfallende Kosten selbst, aber Ende Juli überstieg die Arbeit ihre finanziellen sowie physischen Kräfte.

 

Sie bat die DTCF um Hilfe, die nun alle Kosten trägt, einschließlich zwei weiteren Krankenschwestern, einem Zelt für ältere Menschen, die mehr Aufmerksamkeit bedürfen und extra nahrhaftem Essen für schwer Erkrankte und finanzielle Hilfe für Operationen.

 

Kosten pro Monat: 1500 Euro

 

 

 

Finanzielle Unterstützung für Tempel und Klöster 

 

Schätzungsweise 1300 Tempel, Klöster und religiöse Bauten, wie Stupas, wurden zerstört oder beschädigt. Diese Gebäude sind wichtige Begegnungsstätten für die Bevölkerung und unterstützen ihr spirituelles Leben. Ohne sie fehlt ein Kernstück des Dorflebens.

 

Die DTCF unterstützt mehrere Dörfer und Klöster, damit die Anwohner wieder ihre Spiritualität im Alltag leben können.

 

Unterstützung pro Kloster/Tempel ca. 2.500 Euro

 

 

Finanzielle Unterstützung für Übergangsgebäude für Schulen 

 

Nach Schätzungen von UNICEF haben die Erdbeben den Schulunterricht für knapp 1 Million Kinder zum Erliegen gebracht. Nachdem die Dorfbewohner sich erst um ihre Grundbedürfnisse wie Behausung, Essen und medizinische Versorgung gekümmert haben, wenden sie sich nun der Schulbildung ihrer Kinder zu.

 

Die DTCF wurde von mehreren Dörfern angefragt, in diesem Bereich zu helfen. Moment unterstützt die DTCF drei Schulen, damit sie Übergangsgebäude für ihre Schulen bauen können.

 

Kosten: 1.500 Euro pro Schule

 

 

Langfristiges Projekt „Schulneubau“
im Zusammenhang mit der Erdbebenhilfe der DTCF

Dolpo Tulku Rinpoche möchte bereits seit Jahren eine neue Schule in der Nähe von Kathmandu bauen, wo der normale Unterricht mit buddhistischen Studien verbunden wird. Anfangs war der Wunsch, für die kleinen Mönche und Nonnen zuerst ein Kloster zu bauen und die Schule danach zu starten.

Eine moderne Schulausbildung würde es ihnen ermöglichen, als Jugendliche zu entscheiden, ein Leben als Ordinierte zu verbringen oder lieber ein säkulares Leben zu führen. Aufgrund der Zerstörung durch das Erdbeben möchte Tulku Rinpoche jedoch den Bau der Schule beschleunigen, um auch davon betroffenen Kindern dort eine Ausbildung zu ermöglichen, Seite an Seite mit den ordinierten Kindern.

 

Die Schule wird auf das nepalesische Schulabgangszertifikat (SLC), mit der Unterrichtssprache Englisch, ausgerichtet sein. Momentan arbeitet das Team der DTCF an der Ausarbeitung des Finanz-, Bau- und Lehrplanes gemäß den Vorschriften der nepalesischen Regierung. Die Schule wird ihren Sitz in Sankhu haben, nahe Kathmandu, auf einem Stück Land, das bereits für diesen Zweck gekauft wurde.

 

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