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Übersicht (PDF) über alle Projekte: DOWNLOAD PDF

 

Die Dolpo Region ist eine der abgelegensten in Nepal und nur zu Fuss zu erreichen. Es gibt kaum Elektrizität oder fließendes Wasser. Da die Dörfer meist weit auseinanderliegen, ist es unmöglich eine zentrale Gesundheitsstation zu errichten, die für alle Bewohner gut zu erreichen ist. Für Ärzte und Krankenschwestern aus Nepal ist Dolpo deshalb kein einfacher Einsatzort und es konnten erst 2010 mit ersten dolpostämmigen Krankenschwestern Gesundheitstationen errichtet werden, die über mehrere Monate in Betrieb sind.

 

Da es weiterhin kein funktionierendes Krankenhaus gibt, müssen Patienten für Operationen, Röntgenaufnahmen, tiefergehende Untersuchungen usf. nach Kathmandu kommen. Die Dolpo Tulku Charitable Foundation (DTCF) bietet deshalb jeden Winter kostenlose ärztliche Behandlungen an.

 

Für ältere Menschen hat die DTCF ein Patenschaftprojekt eingerichtet und unterstützt generell Arzt- und Operationskosten für bedürftigte Dolpo Bewohner.

 

 


 

„Free Winterclinic“ in Boudha/Kathmandu 

In den Wintermonaten kommen viele Bewohner der Dolpo-Region nach Kathmandu, um dem strengen Winter zu entfliehen, aber auch, weil sie zum Teil schwer krank sind und eine Behandlung mit ausschließlich tibetischer Medizin nicht mehr ausreicht. Bei einer Analphabetenrate von über 70% und nur minimalsten nepalesischen Sprachkenntnissen ist es für diese Menschen ohne Übersetzer kaum möglich, einen Arzt aufzusuchen. Selbst mit Übersetzer treten noch oft genug Verständnisschwierigkeiten bei der Vermittlung des Krankheitsbildes auf und welche Maßnahmen zu ergreifen sind oder wie die Medizin richtig eingenommen werden soll.

 

Deshalb betreibt die DTCF seit 2008 eine kostenlose Winterklinik, in der aus dem Dolpo stammende Krankenschwestern arbeiten. Sie betreuen die Patienten und begleiten sie zu Spezialisten etc. So sparen die Patienten Kosten, und es erlaubt den Krankenschwestern, Erfahrungen zu sammeln. Außerdem werden Informationen über die Krankheitsbilder im Dolpo gesammelt. Neben den grundlegenden medizinischen Untersuchungen werden seit 2012 Hepatitis-B- und Typhus-Impfungen verabreicht sowie öffentliche Vorträge zu zentralen Gesundheitsthemen gehalten. Seit dem Jahr 2014 bietet die Winterklinik zahnärztliche Behandlungen, Homöopathie und Physiotherapie an.

 

Kosten 2019: 9.200 Euro 

Download: Bericht der 12ten „Free Winterclinic“ 2019

Eindrücke von der „Free Winterclinic“ 2019

 

 

Info-Clip über die Winterklinik

 

 


 

Förderung der Menstruationshygiene in Dolpo

 (Aufklärungsvorträge und Verteilung von Öko-Hygiene-Sets)

 

In der entlegenen Himalaya-Region Dolpo ist es für Mädchen und Frauen eine besondere Herausforderung, mit der Menses effektiv und würdevoll umzugehen, da nicht nur der Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen fehlt, sondern auch zu Tüchern und Damenbinden.

Daher wird die Dolpo Tulku Charitable Foundation (DTCF) in Zusammenarbeit mit der Freiwilligengruppe „Gompa Dhangpo“ (auf Deutsch „Erster Schritt“) 600 wiederverwendbare Öko-Hygiene-Sets verteilen.

Ziel des Projetkts ist es ein Bewusstsein für gute Menstruationshygiene zu schaffen und diese benachteiligten Frauen und Mädchen dazu zu inspirieren, Öko-Hygiene-Sets zu verwenden, was sowohl aus gesundheitlicher, ökologischer als auch finanzieller Sicht von Vorteil ist. Initiiert wurde die Aktion durch engagierte Jugendliche, die aus der ländlichen Gemeinde Chharka Tangshong im Dolpo stammen und zur ersten Generation gehören, die Zugang zu einer verbesserten Bildung erhalten.

 

Kosten: 3.625 Euro 

 

Beschreibung des für Mai/Juni 2020 geplanten Projekts

Informationen zur Initiative „Gompa Dhangpo“ (auf Englisch)

 


 

Medizinische Versorgung für die Region Saldang/Karang/Namdö 

Seit 2015 werden zwei Krankenschwestern ins Obere Dolpo entsandt. Eine Krankenschwester ist durchgehend in Saldang, dem größten Ort der Gegend, stationiert. Die zweite, Yangdi Sherpa, ist hauptsächlich in Karang und besucht in regelmäßigen Abständen die umliegenden Ortschaften wie Namdö. Beide Krankenschwestern arbeiten eng mit den örtlichen Schulen zusammen und werden dort mit Quartier und Essen versorgt.

Die DTCF kommt für die Kosten der Medikamente und deren Transport auf, während andere Organisationen das Gehalt, die Verpflegung und die Ausstattung mit medizinischen Geräten übernehmen.

 

jährliche Kosten: 4.050 Euro 

Report Krankenstationen Karang 2016

 

 


 

Patenschaften für ältere Menschen 

Die DTCF unterstützt seit Anfang 2013 eine Gruppe älterer Menschen aus dem Dolpo, die in Kathmandu leben. Aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse im Himalaya und der mangelhaften Gesundheitsversorgung haben sie ihre Heimat verlassen. Sie sind auf Grund der eigenen gesundheitlichen oder persönlichen Umstände nicht in der Lage, zu hundert Prozent selbständig für Unterkunft, Kleidung, nahrhaftes Essen usw. aufzukommen. Traditionell kümmert sich die Familie um ihre Älteren, was leider in diesen Fällen aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Momentan werden 5 Personen in einer gemeinsamen Wohnung untergebracht und unterstützt. Je nach Notwendigkeit und Sponsorenlage sollen weitere Personen aufgenommen werden.

 

Kosten jährlich: 4.700 Euro

Bericht über die betreute Wohngemeinschaft für ältere Menschen 

 

 


 

Unterstützung von traditionell-tibetischen Ärzten 

Seit 2017 unterstützt die DTCF zwei lokale Ärzte in den Dörfern Dho Tarap, Nyisal und Mukot, die noch die Methoden der traditionellen tibetischen Medizin beherrschen und anwenden.

Jährliche Kosten: 1.350 Euro

 


 

Notfallhilfe für Dolpo Bewohner 

Da ein Großteil der Bevölkerung des Dolpo sehr arm ist, wird die DTCF häufig um finanzielle Unterstützung bei medizinischen Behandlungen wie Operationen oder teuren Medikamenten gebeten. Auch das Seniorenprogramm nimmt immer wieder Hilfe in Anspruch, wie letztens bei mehreren Augenoperationen um grauen Star zu entfernen.
 
Jährliche Kosten: 2.700 Euro
 
 

 

Renovierung der Gesundheitsstation Men-Tse Kang in Dho Tarap 

Die DTCF unterstützt die Renovierung der Gesundheitsstation in Dho Tarap, in der seit 2004 tibetische Medizin praktiziert wird und das traditionelle Wissen um die Heilkräuter des Himalaya erhalten und weitergegeben wird. Durch schwere Regenfälle in den letzten Jahren als Folge des Klimawandels sind das Gebäude und die Gewächshäuser schwer beschädigt worden und konnten aus finanziellen Gründen bisher nicht wieder in Stand gesetzt werden. Um jedoch den Betrieb weiterhin zu gewährleisten beteiligt sich die DTCF im Rahmen der Möglichkeiten an den Kosten.
 
 
 
Kosten: 5.500 Euro
 
 
 

 

 

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