Erdbeben 2015

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Erdbebenhilfe Nepal 2015 | DIREKT ZUM SPENDEN

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Angesichts des schweren Erdbebens in Nepal am 25. April 2015 sammelte die Dolpo Tulku Charitable Foundation (DTCF) Spenden für die Direkthilfe an Betroffene in ganz Nepal, die durch große Organisationen nicht erreicht werden. Die DTCF setzte sämtliche Hilfe je nach Bedürftigkeit der betroffenen Menschen, ermittelt durch die Mitarbeiter der DTCF, unabhängig von Kaste oder Religionszugehörigkeit, ein.

 

Auflistung aller Erdbeben-Aktivitäten – engl

Übersicht (PDF) über alle Projekte: DOWNLOAD PDF

 

Kurzer Videoclip über die Unterstützung des DTCF:

 

 

 Erdbebenprojekte 2016

 

Ausgabe von 200 Decken im Norden Nepals an Betroffene der Erdbeben 2015.

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Besuch des Projektes im Yalung Dorf, Solokhumbu Gebiet, Verteilung von Strickjacken sowie Neubau des Gemeindehauses

Dolpo Tulku Rinpoche reiste im Februar 2016 in das Dorf Yalung, um die jährliche buddhistische Zeremonie nach dem tibetischen Neujahr anzuleiten. Die DTCF hatte im Mai 450 Familien Wellblechdächer gespendet, da 90% der Häuser zerstört waren. Rinpoche schaute sich die temporären Unterkünfte an und verteilte gleichzeitig 250 Wollmützen, 167 Wollsocken und 115 Wolldecken an Schüler aus. Er bemerkte, dass das Gemeindehaus nicht mehr wiederaufgebaut werden kann, und spendete 3500 Euro für den Neubau, da es der Treffpunkt für alle Einwohner ist und für alle Festlichkeiten genutzt wird. Einem Nachbardorf gab Rinpoche knapp 500 Euro ebenfalls für den Wiederaufbau des Gemeindezentrums.

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Hier eine Auswahl an Projekten, welche durch die DTCF seit April 2015 unterstützt:

 

Verteilung von Wellblechplatten und Plastikplanen für die Errichtung von temporären Unterkünften Bereits zwei Tage nach dem ersten schweren Erdbeben hat sich Dolpo Tulku Rinpoche selber von der Situation der Bevölkerung in und um Kathmandu gemacht.

 

In Gesprächen mit Betroffenen, wurde schnell klar, dass Behausung das dringendste Bedürfnis war. Nur mit einem Dach über dem Kopf ist es möglich das wenige Hab und Gut zu sichern und nicht den Elementen ausgesetzt zu sein. Die DTCF hat in jedem Dorf, dem Hilfe zu gesichert wurde, mit dem Dorfobersten die Details der Hilfsaktion besprochen.

 

Dazu gehört die Anzahl der Einwohner, Erreichbarkeit des Ortes, die Verpflichtung der einzelnen Familien den Grundstock für Behausung selber aus Materialien wie Bambus und Holz errichten und die Wellblechplatten bzw. in entlegeneren Regionen, die nicht mit Lastwagen angefahren werden konnten, Plastikplanen als Abdeckung zu benutzen.

 

Die DTCF kaufte dann die entsprechenden Materialien, transportierte sie zu den Ortschaften und unterstützte die Verteilung. Insgesamt erhielten zwischen Ende April und Juli 2015 über 1400 Familien Wellblechplatten und knapp 3000 Haushalte Plastikplanen.

 

Kosten: 100 Euro für ein Wellblechdach pro Familie; 20 Euro pro Plastikplane

 

 

Verteilung von Nahrungsmitteln

Der zweite Punkt auf den die DTCF sofort aufmerksam gemacht wurde, war der Mangel an Nahrungsmitteln besonders an abgelegenen Orten. Mit dem Einsturz der Häuser wurden natürlich auch die darin aufbewahrten Nahrungsmittel unter den Trümmern begraben. Wer noch etwas Essen retten konnte, teilte mit denen die nichts hatten, aber nach einigen Tagen war vielerorts nichts mehr übrig.

 

Deshalb gab die DTCF an vielen Orten Grundnahrungsmittel wie Linsen, Reis, Salz und Speiseöl aus und versorgte so ca. 1500 Familien. Zusätzlich reagierte die DTCF auf die Anfrage der indischen Gemeinschaft, die in Boudha/Kathmandu lebt, und ebenfalls große finanzielle und materielle Verluste durch die Erdbeben erlitten hatte. Dort wurden Nahrungsmittel sowie Seife und andere Alltagsartikel an 77 Familien verteilt.

 

Kosten: 35 Euro für einen Vorrat von zwei Wochen an Nahrungsmitteln

 

 

Gesundheitsversorgung
in einem Camp für Menschen aus Sindhapulchowk 

 

Sindhapulchowk ist eines der besonders durch das Erdbeben betroffenen Gebiete. Viele Menschen mussten die Region verlassen, da ihre Häuser zerstört wurden und regelmäßige Erdrutsche ihr Leben weiterhin in Gefahr bringen würde. Ungefähr 700 Menschen leben momentan in einer kleinen Zeltstadt in Boudha, Kathmandu, und warten darauf wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können.

 

Einige von ihnen erreichten das Camp mit offenen Wunden, die sie während des Erdbebens erlitten, und die in den Krankenhäusern nur notdürftig versorgt werden konnten. Andere Bewohner leiden an Erkältungen durch den täglichen Regen, Kopfschmerzen durch das Leben unter Plastikplanen und Allergien durch die schlechte hygienische Situation.

 

Eine warmherzige Krankenschwester, Takchi Sherpa, hat dies beobachtet, ihren Job aufgegeben, Ihre Kinder in einem Internat untergebracht und versorgt nun die Kranken in Vollzeit. Anfangs bezahlte sie alle Medikamente und andere anfallende Kosten selbst, aber Ende Juli überstieg die Arbeit ihre finanziellen sowie physischen Kräfte.

 

Sie bat die DTCF um Hilfe, die nun alle Kosten trägt, einschließlich zwei weiteren Krankenschwestern, einem Zelt für ältere Menschen, die mehr Aufmerksamkeit bedürfen und extra nahrhaftem Essen für schwer Erkrankte und finanzielle Hilfe für Operationen.

 

Kosten pro Monat: 1500 Euro

 

 

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Finanzielle Unterstützung für Tempel und Klöster 

 

Schätzungsweise 1300 Tempel, Klöster und religiöse Bauten, wie Stupas, wurden zerstört oder beschädigt. Diese Gebäude sind wichtige Begegnungsstätten für die Bevölkerung und unterstützen ihr spirituelles Leben. Ohne sie fehlt ein Kernstück des Dorflebens.

 

Die DTCF unterstützt mehrere Dörfer und Klöster, damit die Anwohner wieder ihre Spiritualität im Alltag leben können.

 

Unterstützung pro Kloster/Tempel ca. 2.500 Euro

 

 

Finanzielle Unterstützung für Übergangsgebäude für Schulen 

 

Nach Schätzungen von UNICEF haben die Erdbeben den Schulunterricht für knapp 1 Million Kinder zum Erliegen gebracht. Nach dem die Dorfbewohner sich erst ihre Grundbedürfnisse wie Behausung, Essen und medizinische Versorgung gekümmert haben, wenden sie sich nun der Schulbildung ihrer Kinder zu.

 

Die DTCF wurde von mehreren Dörfern angefragt, in diesem Bereich zu helfen. Moment unterstützt die DTCF drei Schulen, damit sie Übergangsgebäude für ihre Schulen bauen können.

 

Kosten: 1.500 Euro pro Schule

 

 

Langfristiges Projekt „Schulneubau“
im Zusammenhang mit der Erdbebenhilfe der DTCF

Dolpo Tulku Rinpoche möchte bereits seit Jahren eine neue Schule in der Nähe von Kathmandu bauen, wo der normale Unterricht mit buddhistischen Studien verbunden wird. Anfangs war der Wunsch, für die kleinen Mönche und Nonnen zuerst ein Kloster zu bauen und die Schule gleichzeitig zu starten.

 

Eine moderne Schulausbildung würde es ihnen ermöglichen, als Jugendliche zu entscheiden, ein Leben als Ordinierte zu verbringen oder lieber ein säkulares Leben zu führen. Durch das Erdbeben möchte Tulku jedoch den Bau der Schule vorziehen, um auch davon betroffenen Kindern dort eine Ausbildung zu ermöglichen, Seite an Seite mit den ordinierten Kindern.

 

Die Schule wird auf das nepalesische Schulabgangszertifikat (SLC), mit der Unterrichtssprache Englisch, ausgerichtet sein. Momentan arbeitet das Team der DTCF an der Ausarbeitung des Finanz-, Bau- und Lehrplanes gemäß den Vorschriften der nepalesischen Regierung. Die Schule wird ihren Sitz in Sankhu haben, nahe Kathmandu, auf einem Stück Land, dass bereits für diesen Zweck gekauft wurde.

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