FILM

 

Dolpo Tulku – Heimkehr in den Himalaya (Dokumentarfilm)

 

1991 als neunjähriger Junge verließ Dolpo Tulku Rinpoche seine Heimat, das Dolpo Tal. Eines der entlegensten Täler der Welt, das bis heute keine Elektrizität, keine Straßen und kaum medizinische Versorgung hat. Er lief weg, um in Kathmandu Mönch zu werden. Sein Kindheitstraum. Nach kurzer Zeit wurde der Junge als Tulku erkannt, einer hohen Wiedergeburt eines buddhistischen Lehrers. Sein Weg führte ihn dann aus Nepal an das Namdroling Kloster in Südindien. Dort begann er seine formelle, monastische Ausbildung, erst die Schule und dann die Mönchsuniversität. 2007 erhielt er seinen Universitätsabschluss und damit auch die Aufforderung zurückzukehren ins Dolpo, um die Thröne seiner Klöster zu besteigen und seine Aufgaben für die Einheimischen anzunehmen. Als er sich im darauf folgenden Jahr auf den Weg machte, war er 17 Jahre nicht mehr dort gewesen. Einerseits freute sich Dolpo Tulku Rinpoche seine Familie, seine Freunde und sein altes zuhause wieder zu sehen. Andererseits fürchtete er sich vor der großen Verantwortung, die mit seinem Amt als spirituelles Oberhaupt einherging. Ein deutsches Dokumentarfilm Team begleitete ihn auf dieser emotionalen Reise.

2010 lief der Dokumentarfilm mit großem Erfolg in den deutschen Kinos und wird seither immer wieder auf ARTE ausgestrahlt. Er gewann mehrere Preise und wird als authentischer Einblick in die buddhistische Kultur Nepals gepriesen.

 

 

 

 

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